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Lexikon / Glossar der Fachbegriffe

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A

Aluminium-Auffahrschienen

Dienen zur Be- und Entladung, werden in der Regel paarweise eingesetzt.

Aluminium-Leichtbau

Ist ein Koffer-Bausatzsystem, welches außen eine Aluminium-Blechhaut hat. Als Innenverkleidung wird meistens eine Holzverkleidung eingesetzt. Der Hohlraum kann isoliert werden, ebenfalls dient er zur Aufnahme von eingelassenen Zurrleisten. Dieser Aufbautyp wird besonders als Möbel-Transportkoffer eingesetzt. Vorteile: leicht in der Bauweise, durch eine Zellenbauweise leicht zu reparieren, hohe Seitenwandstabilität Nachteil: teurer als z.B. ein Plywoodaufbau

Aluminium-Rampen

Sind einteilige, meist in der Mitte klappbare Rampen zum leichten Be- und Entladen.

Aluwood

Ist ein Begriff eines namhaften Koffer-Bausatzhersteller. Es ist in der Bauart wie Plywood mit Holzkern jedoch innen und außen mit Aluminium beschichtet. Vorteil gegenüber Plywood: leichter im Gewicht, besser in der Wiederverwendung zu Entsorgen. Nachteil: Wiederverwertung ist aufwendig, Ansetzkanten an den Seitenwänden.

C

Curtainsider

In Deutschland verwendeter Begriff für spezielle Schiebegardinen auf Pritschen, Auflieger usw. Hierbei entfallen in der Regel die Seitenbordwände. Die schweren Planen werden mit speziellen Gurtspannern in kurzen Abständen senkrecht nach unten gespannt.

D

Dachspriegel

Sind Querverbindungen von einer Seitenwand zur anderen. Geben Fahrzeugstabilisierung und dienen als Auflage des Daches. Die Anzahl und Abstände werden oft durch die Hersteller vorgeschrieben.

E

eloxiert

Im Fahrzeugbau werden Aluminiumprofile oft eloxiert. Dieses erspart eine Lackierung. Die Standardfarbe ist EV1 = Silber. Durch einen Stromkreis erhält das Aluminium eine anodische Oxidierung. Diese ist in der Oberfläche verschleißfest und sieht edel aus.

F

Frischdienst

Hier sind Aufbauten und Auskleidungen gemeint, welche überwiegend Lebensmittel oder temperaturgeführte Güter im Plusbereich transportieren. Die Aufbauten sind isoliert und haben eine Kühlanlage.

H

geschraubter Hilfsrahmen

Hier ist unser speziell entwickelter Hilfsrahmen gemeint. Der Hilfsrahmen wird nicht mehr geschweißt, sondern durch Komponenten (Längs- und Querträger) zusammen geschraubt. Hierdurch ist eine Leichtbauweise möglich die das Eigengewicht reduziert. Der Rahmen ist KTL und Pulverbeschichtet. z. Z. nur für Standardbreiten und Längen lieferbar Vorteil: Geringes Eigengewicht, dadurch mehr Nutzlast, Im Reparaturfall leicht zu tauschende Komponenten, problemloseres Umsetzen auf andere Fahrgestelle, lange Lebensdauer durch hochwertige KTL- und Pulverbeschichtung.

Hochladepritschen

Standardpritschen besonders ab Fahrgestell-Herstellerwerk besonders hoch gebaut. Vorteil: Optimale Nutzung der Ladefläche da diese durchgehend ist Nachteil: Oft sehr hohe Ladekante.

I

Isokoffer

Sind Kofferaufbauten die eine Isolierung haben. Es sind keine Isowerte geprüft oder festgelegt.

K

Kastenwagen

Sind Fahrzeuge die ab Werk als geschlossene Kasten mit LKW-Zulassung, oder als Teilverglasung oder Vollverglasung mit PKW-Zulassung geliefert werden.

Klappwandkoffer

Ist in der Regel ein Aluminiumkoffer, welcher einseitig oder beidseitig Klappbordwände hat. Durch das herunterklappen der unteren Bordwand wird automatisch die obere Bordwand nach oben unter oder über das Dach geklappt. Wir besonders im Getränke Transportbereich eingesetzt.

KTL

Kathodische-Tauch-Lackierung. Ist eine hochwertige elektrochemische Eintauchgrundierung, wobei die negativ gepolten Karosserieteile in einem Tauchbad lackiert werden. Hierbei gelangt die Farbe in jede Ecke.

L

Ladebordwände

Am Ende von Ladeflächen angebrachte klappbare zum Boden hin absenk- und neigbare Bordwand aus Stahl oder Aluminium. Sie wird bordeigen elektrohydraulisch angetrieben und dient zur schnellen Be- und Entladung von Fahrzeugen. Für die Bedienung reicht eine Person aus.

Falt-Ladebordwand

Die Plattform wird in der Regel einmal zusammengeklappt und dann unter den Aufbau eingeklappt. Vorteil: Sie behindert nicht den Zugang zu den Hecktüren, eine Rampenbeladung ist problemlos möglich. Nachteil: Durch den Einklappvorgang ist eine höhere Unterbauhöhe notwendig, hierdurch wird die Ladekante erhöht. Eine Anhängerkupplung ist nicht möglich.

Standard-Ladebordwand

Hier wird die Plattform hinter dem Aufbau geklappt. Vorteil: Preiswerteste Bauart Nachteil: Um an die Warte zu gelangen muss die Bordwand geöffnet werden, wenn keine Seitentür vorhanden ist.

Unterschiebe-Ladebordwand

Die Plattform wir einmal zusammengeklappt. Nun wird das kompl. Hubwerk unter den Aufbau elektronisch oder hydraulisch eingefahren. Vorteil: Niedrigere Bauhöhe des Hilfsrahmen notwendig, wodurch die Ladekante tiefer liegt als bei der Falt-Ladebordwand. Eine Maulanhängerkupplung ist möglich. Durch die Unterfahreigenschaft wird diese Ladebordwand oft bei Wechselaufbauten eingesetzt. Nachteil: Teurer als eine Standard oder Faltladebordwand.

P

Plangestell

Wird auf Pritschen aufgebaut. Besteht aus einem Rohrgestell und einer PVC-Plane. Mit einem Giebel versehen, werden sie Hamburger-Verdeck genannt. Vorteil: Seiten und Heckbeladung möglich Nachteil: Nicht 100% wasserdicht.

Plywood

Heißt wörtlich übersetzt Sperrholz. Es bezeichnet jedoch im Nutzfahrzeugbereich ein Aufbaumaterial für Kofferaufbauten, welches einen Holzkern hat und innen und außen mit Kunststoff (GFK) beschichtet ist. Es ist wärmeresistent, stabil und leicht zu lackieren. Dieses Material findet besonders im Autovermietungs- und im Lebensmittelbereich Anwendung. Vorteil: preiswert, einteilige Oberfläche ohne Ansatzkanten Nachteile: Hohes Gewicht, schlecht zu entsorgen - kann nicht recycelt werden.

Pulverbeschichtung

Ist die hochwertigste Lackierung die es gibt. Bei ca. 150 °C bis 200 °C werden duroplastische oder thermoplastische Pulverlacke auf die Metallteile eingebrannt. Hierdurch entsteht ähnlich wie beim Emaillieren eine kratzfeste, harte Oberfläche.

S

Sandwich-Leichtbau

Gleiche Bauart wie ein Plywoodaufbau, jedoch besteht der Kern nicht aus Holz sonders aus Schaum. Dieses gibt dem Koffer, besonders in Verbindung mit einem Aluminium-Heckportalrahmen, einen enormen Gewichtsvorteil. Dieser Koffer wird besonders im Fahrzeugbereich 3500 - 4600 kg zul.ges.Gewicht eingesetzt. Eignet sich hervorragend für die Trockenfracht, Lebensmitteltransport (Bäckerei), Blumentransporte usw. Vorteil: hohe Nutzlast durch geringes Eigengewicht, leichter Isolierwert, Eingelassene Zurrmulden möglich, entspricht dem Preis-Leistungsverhältnis Nachteil: Beanspruchungsmöglichkeit der Seitenwände und der Stirnwand ist geringer als Plywood, Aluwood und Aluminium-Leichtbau.

Schiebeverdecke (Edscha-Verdecke)

Schiebeverdecke können an den Seiten und/oder im Dach aufgeschoben werden. Edscha ist ein Hersteller von Schiebeverdeckgestellen. Vorteil: schnelle Seitenbeladung und optimale Beladung von oben möglich Nachteil: Teurer wie ein Standardverdeck.

Schiebewandkoffer

Ist eine Kofferaufbau, welcher in der Regel einseitig eine schiebbare Plane hat. Hierdurch ist eine seitliche Beladung das Fahrzeuges möglich.

Schleudergardine

Wird bei Plangestellen eingesetzt, wenn mehrmals täglich eine Seitenbeladung stattfindet. Die Plane läuft per Rollen in einer Schiene und wird vorne oder hinten gespannt.

3-Seiten-Kipper

Ist ein Kipperaufbau der die Ladung hydraulisch oder elektro-hydraulisch zur linken, rechten Seite und zum Heck abkippen kann.

Servicemobil

Wir haben ein spezial ausgerüstetes Fahrzeug, welches erste Hilfe vor Ort für Ladebordwände und Ladekran bietet. So bleibt Ihr Fahrzeug rund um Münster immer einsatzbereit.

Standardwechselrahmen

Die Rahmen haben Containerverschlüsse und können hierdurch schnell Wechselaufbauten aufnehmen.

StVZO

Straßenverkehrszulassungs-Ordnung.

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